Blitz über dem Kölner Dom während des Nachtfotografie Kurses

Beim letzten Nachtfotografie Kurs hatten wir die tolle Gelegenheit ein Gewitter aus der Ferne zu fotografieren!
Während ich meine Kamera auf Selbstauslöser gestellt hatte und dabei den Kursteilnehmern Hilfestellung gegeben habe, hat meine Kamera diesen Blitz eingefangen.

Bisher hatte ich erst einmal in den letzten 6 Jahren die Gelegenheit eine Gewitter aus der Ferne am Rheinufer zu fotografieren.

Die Daten des Bildes sind wie folgt: 

25 Sekunden Belichtung, Blende 8, ISO 100, 42mm Brennweite auf Vollformat

Warum diese Einstellungen? Kommt in meinen Kurs um eine ausführliche Erklärung noch viele mehr Tipps zu bekommen. 

Einen Blitz kann ich euch nicht versprechen, aber auch die normale Skyline von Köln ist immer wieder atemberaubend :) 

Gruß
David

Blitz
 

Erklär-Bär Foto Woche 43

Hallo zusammen,

hier ein neues Foto, welches ich euch heute kurz erklären möchte.

Ich habe mich hier für ein Bild aus meiner Thailandreise entschieden, welches ist Ende 2014 aufgenommen habe. Das Bild zeigt ein landestypisches „Tuktuk“ mit Fahrer und Passagier. 

Welche Kamera habe ich genutzt?
Sony A6000
Sony 35mm 1.8 mit Bilstabilisator

Wie habe ich die Kamera eingestellt?
manueller Modus (M)
Verschlusszeit: 1/100
Blende: 2,2
ISO: 250

Ich habe hierfür mein kleines 35mm Objektiv benutzt, da es am Abend in der Dämmerung war und ich nicht mehr so viel Licht zur Verfügung hatten. 
Daher kommt auch die Einstellung der ISO mit 250 und der Blende 2,2. 
Die Brennweite war so gewählt, dass ich eine normale Straßenszene gut abbilden konnte und nicht zu nah heran, aber auch nicht zu weit weg stehen musste. 

Das Wichtige an dem Foto ist hier die Verschlusszeit von 1/100s, die ich durch etwas ausprobieren herausgefunden habe. 
Die Technik hinter diesem Foto nennt sich „Verschwenken“ oder „Mietziehen“
Man macht also ein Foto während man das Motiv in seiner Bewegung verfolgt.

Das Foto wird belichtet während man also genau das tut, was man normalerweise bei jedem Bild versucht zu vermeiden: Man verwackelt die Kamera absichtlich in dem man sie mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie das bewegte Motiv, in diesem Fall das Tuktuk. 
Wenn man das richtig hinbekommt verschwimmt der Hintergrund durch das Bewegen der Kamera selber, jedoch bleibt das Motiv im Vordergrund trotzdem scharf, weil es sich genau parallel zur Kamera bewegt und für die Zeit der Belichtung aus Sicht der Kamera still steht. 

Solche Fotos erfordern aus der Hand immer ein gewisses Ausprobieren. 

Die Verschlusszeit hängt mit der benutzten Brennweite, dem Abstand und der Geschwindigkeit des Motivs ab. 

Folgend Abhängigkeiten gibt es:

höhere die Geschwindigkeit meines Motiv = kürzere Verschlusszeit
höheren Brennweite = kürzere Verschlusszeit
kleinerer Abstand zum Motiv = kürzere Verschlusszeit

Ich hoffe ich konnte euch die Technik etwas näher bringen. 

Viele Grüße

David Grigo

 

Erklär-Bär Foto Woche 42

Gibt es hier eigentlich Hundeliebhaber? 

Ich bin auf jeden Fall einer! Deshalb möchte ich Euch heute dieses Foto zeigen.

Das Foto entstand bei einem Spaziergang mit meinem Hund "Mila"

Wie habe ich es gemacht?
- Relativ einfach: Den Hund absitzen lassen, 15 Meter nach hinten gehen und den Hund zu sich rufen „smile“-Emoticon

Welche Kamera habe ich genutzt?
- Nikon D800
- Nikon 70-200mm f2.8

Kameraeinstellungen:
- 1/1000 sek
- ISO 400
- f2.8
- 200mm

Es ist wichtig dass bei so einem Foto der kontinuierliche Autofokus in der Kamera eingestellt wird. Dies bedeutet dass der Fokus, solange ihr den Auslöser drückt, immer wieder der Entfernung des Hundes/Motivs angepasst wird.

Weiterhin solltet Ihr die Option "Serienbildaufnahme" einschalten. Dies ermöglich eine Reihe von Fotos mit nur einem Klick auf den Auslöser.

Ich freue mich auf Eure Fragen
Julian

(PS: Wer noch mehr solcher Fotos sehen möchte kann gerne diesem Link folgen: https://www.facebook.com/milazwergpinscher?ref=bookmarks)

Erklär-Bär Foto Woche 37

Guten Abend zusammen,

wie versprochen stelle ich heute das erste erklär-Bär Foto rein.

Ich habe mich für ein klassisches Portrait entschieden. Nun, was zeichnet ein Portrait aus? Den Charakter eines Menschen zu zeigen. Dieses Foto ist von Jessica, eine sehr positive und sehr fröhliche, angenehme Frau. Ich habe dieses Shooting mit ihr im Stadtwald, Nähe Adenauer Weiher gemacht. Ziel war es, ein wenig die sommerliche Stimmung einzufangen und ihre positive Ader festzuhalten.

Wie wurde das Foto gemacht?
Ich habe hierfür mein 70-200mm Objektiv bei Offenblende, also f2.8 erstellt. Hierdurch habe ich dieses extrem weiche Bokeh erhalten und Jessica wunderbar freigestellt. Da es an diesem Tag immer wieder zwischen Wolken und Sonne wechselte, habe ich mich dazu entschlossen einen entfesselten Blitz zu nutzen. Diesen habe ich in eine Softbox gepackt und die Leistung auf 1/64 eingestellt.

Warum der Blitz?
Hätte ich diesen Blitz nicht genutzt, wäre ein unschöner Schatten im Bereich unter der Nase sowie dem Kinn entstanden. Nur durch den Blitz (Ja, ein Aufheller hätte eventuell auch gereicht, alleine aber sehr schwer zu halten :-) ) konnte ich den unschönen Schatten entfernen.

Anweisung an Jessica?
Eigentlich sehr wenig: Genieße die Sonnenstrahlen, fühle Dich frei und schweife in die Ferne. Das war es schon. Jessica hat das wunderbar umgesetzt.

Welche Kamera habe ich genutzt?
Nikon D800
Nikon 70-200mm f2.8
Nikon SB900
Softbox

Wie habe ich die Kamera eingestellt?
manueller Modus (M)
Verschlusszeit: 1/160
Blende: 2,8
ISO: 160
Blitz: 1/64 der Leistung

Eines noch: Bitte schreibt mir Euer Feedback zu diesem Post. Da es mein erster Post dieser Art ist würde ich mich über Feedback freuen (zu viel Text, hat etwas gefehlt?)

Viele Grüße

Julian Weiser
https://www.facebook.com/JuWeiser

f2,8 - ISO 160 - 1/160