Quicktipp Nr. 28: Probiere andere Perspektiven aus!

Welchen Blickwinkel benutzt ihr am meisten bei euren Fotos?

Zu 90% wird es die eigene Augenhöhe sein!

Prüft es mal nach. Es ist erschreckend wie bequem wir manchmal sind. Wir kaufen uns Equipment für tausende von Euro, aber sind zu faul uns mal hin zu knien oder irgendwo hoch zu klettern, um unsere Bilder aufregender zu gestalten. Interessante Bilder werden nicht immer durch Equipment besser, sondern auch dadurch Vertrautes/Bekanntes in einer neuen Art und Weise zu zeigen. Bietet dem Betrachter eurer Bilder eine neue Perspektive, so dass sie interessiert hin schauen.

Probiert es aus, macht euch dreckig, legt euch hin, stellt euch auf die Zehenspitzen, bewegt euch! :)

Zeigt uns etwas von euch! Postet eure interessanteste Perspektive in einem Foto unter diesen Beitrag!

Das Bild hat David in Schottland aufgenommen. Er musste extra über die Felsen klettern um an diese Stelle zu kommen. Die Aufnahmehöhe entspricht ungefähr einer Höhe von 30cm. Der Wasserfall sieht daher deutlich größer aus, als er eigentlich ist :) 

Das Bild hat David in Schottland aufgenommen. Er musste extra über die Felsen klettern um an diese Stelle zu kommen. Die Aufnahmehöhe entspricht ungefähr einer Höhe von 30cm. Der Wasserfall sieht daher deutlich größer aus, als er eigentlich ist :) 

 
 

Quicktipp Nr. 27: Beschränke dich auf 36 durchdachte Bilder

Stellen wir uns einmal vor, wir haben keine Speicherkarte mit 1000-2000 Bilderkapazität, sondern nur 36. 36, wie in den guten alten analogen Zeiten. 36 Bilder für einen Urlaub z.B. oder ein Shooting

Was würdet ihr damit knipsen, wenn euch jedes Bild wirklich bares Geld kostet und nicht kostenlos ist?

Mit diesem Gedanken im Kopf würdet ihr euch nur noch auf die Bilder konzentrieren, die wirklich interessant sind. Die Bilder, die ihr auch wirklich jemandem am Ende des Urlaubs zeigen wollt. Wie viele von euren Bildern wollen eure Freunde von euren Urlauben wirklich sehen? Alle 1000-3000 Bilder? Oder nur die 36 Besten, zu denen es auch eine Geschichte gibt?

Probiert es aus. Tut so, als könntet ihr pro Event nur 36 Bilder machen und reduziert euch auf das Wesentliche, die besten Momente. Seht die Momente kommen und versucht erst beim perfekten Moment abzudrücken. Das schult euch enorm aus dem Knipsen raus zu kommen und euch wirklich bei jedem Bild die nötigen Gedanken zu machen.

Viel Spaß dabei :)

 

Quicktipp Nr. 26: Ignoriere die Technik, konzentriere dich auf den Bildaufbau

Vergiss für eine Weile die Technik. Sagen wir eine Woche? :)

Fotografiere im Automatikmodus oder reduziere den technischen Faktor soweit es geht. Konzentriere dich wirklich NUR auf den Inhalt deines Fotos. Beschäftige dich lange mit nur einer Szene/einem Motiv.

Es hilft ungemein den technischen Druck, gerade am Anfang, zu reduzieren und sich wirklich darauf zu konzentrieren, was man denn nun wirklich sieht, wenn man durch den Sucher seiner Kamera schaut und wie dieses Bild auf einen Außenstehenden wirkt.

Wenn ihr euch mit eurem Bildinhalt beschäftigt, werden eure Bilder deutlich besser, als wenn ihr sie nur schnell "knippst" oder versucht mit irgendwelchen technischen Kniffen einen langweilige Szene interessant zu gestalten (übertriebene Bildbearbeitung, extreme Winkel, Panorama, HDR etc.) Diese Dinge können einen guten Bildinhalt unterstützen und verbessern, jedoch nie ersetzen. Eine Blume wird immer eine eher langweilige bleiben, weil sie jeder schon mal gesehen hat, außer ihr gestaltet die Ansicht besonders/anders, als man sie sonst wahrnimmt.

 

Portraitkurs - Alles rund um ein Portrait

Strahlender Sonnenschein, 24 Grad und eine Menge Spaß hatten die Teilnehmer bei unserem Fotokurs "Portraitfotografie"

Am vergangenen Samstag konnten wir zusammen die einzelnen Schritte der Portraitfotografie kennen lernen. Egal ob es um die Location ging, die Pose, das Model oder die korrekte Ausleuchtung des Models, alles wurde am Samstag in unserem 4 stündigen Kurs besprochen und anhand praktischer Übungen und kleinen "Shootings" sofort umgesetzt.

Um Euch einen Eindruck zu geben, hat David für Euch ein paar Impressionen eingefangen.

Zum Schluss noch ein sehr schönes Portrait von Jessica, fotografiert von David Grigo Fotografie

 

QUICKTIPP NR. 20 Fotografiere das was dich interessiert

Fotografiere das was dich interessiert. 

Es wird dir viel leichter fallen ein gutes Foto von einem Motiv zu machen, wenn es dich interessiert, als wenn du damit nichts anfangen kannst.

Wenn du dich dafür interessierst, dann schaust du es dir automatisch genauer an, weißt mehr darüber, kennst schon mehr Fotos davon und hast vielleicht neue Ideen und Perspektiven, die es vorher noch nicht gab. Du weißt wie es sich ggf. bewegt, was für Momente als nächstes Folgen, welche Details wichtig sind und welche du weglassen kannst.

 

Quicktipp Nr. 12 Reise des Auges durch ein Bild

Ein Bild ist eine Entdeckungsreise für das menschliche Auge: Es wandert vom hellsten Punkt, zum Punkt mit der auffälligsten Farbe und dann zum Schärfepunkt des Bildes. 
Danach wird das Gehirn versuchen Gesichter und Linien bzw. Formen zu erkennen. Dies passiert innerhalb von ca. 1-2 Sekunden. 
Bau dein Bild entsprechend auf und leite den Blick deines Betrachters. Platziere daher möglichst dein Motiv entsprechend im Bild, so dass es schnell als Hauptmotiv erkannt wird.