Feuerwerk zu Silvester fotografieren - Tipps und Tricks

Liebe Fotobegeisterte

wir haben uns zum Abschluss des Jahres mal dem Thema Feuerwerk zugewandt und wollen euch die besten Tipps und Tricks zum diesem tollen Motiv verraten. Der Jahreswechsel steht an und es wird eine kalte aber auch klare Nacht werden, was super Voraussetzungen für ganz außergewöhnliche Bilder sind! Diese Gelegenheit habt ihr immer nur einmal im Jahr und nicht jedes Jahr spielt das Wetter so gut mit! Lasst euch die Chance also nicht entgehen!

Allgemeine Tipps: 

  • Sucht euch rechtzeitig einen Platz!
  • Versucht mit eurem Stativ niemandem im Weg zu stehen.
  • Achtet darauf, dass euch niemand ins Bild laufen kann. 
  • Sicherheit:  
    • Es sind viele Menschen auf allen Plätzen und Straßen unterwegs!
    • Betrunkene Menschen mit Feuerwerkskörpern nehmen es mit dem Sicherheitsabstand nicht so genau.
    • Sucht euch eine freie Fläche (Park/Industriegebiete) oder eine gute Aussicht von einem Balkon um das Feuerwerk zu fotografieren. 
  • Bildinhalt
    • Position
      • Was wollt ihr im Bild haben, was wollt ihr nicht im Bild haben? 
      • Wollt ihr nur das Feuerwerk drauf haben, oder auch einen Vordergrund?
      • Achtet auf den Vordergrund. Hier sollten keine Menschen zu dicht vor euch stehen. 
      • Wenn ihr zeigen wollt, dass es Silvester in Köln ist, dann müsst ihr ein bekanntes Motiv der Stadt mit auf dem Bild haben. Den Dom z.B. oder den Mediapark etc. 
    • Blickwinkel
      • Nehmt ein Weitwinkelobjektiv zwischen 15-30mm (Kleinbild) für ein Feuerwerk. um möglichst viel vom Feuerwerk mit auf dem Bild zu haben. 
    • Feuerwerk selber
      • normale Raketen explodieren in 50-100m über dem Boden je nach Flugbahn. 
      • der Rauch entsteht bei vielen Feuerwerkskörpern sehr schnell und verhindert ab dann eine klare Sicht auf die Umgebung
      • die beste Fotos enstehen somit bei den ersten Raketen ggf. noch vor 12 Uhr oder genau um 12 Uhr, weil hier noch keinen großen Rauchwolken über der Stadt liegen
      • achtet ggf. noch auf den Wind, dieser kann den Rauch auf euch zu oder von euch weg wehen und den Effekt verstärken oder abmildern.

Technische Einstellungen: 

  • benutzt auf jeden Fall ein Stativ
  • Weitwinkel von ca. 16-50mm (Vollformat)
  • Lichtstärke des Objektivs ist nicht relevant
  • ISO 100-200
  • Blende 5.6-11
  • Verschlusszeit 3-30 Sekunden. Hier müsst ihr entscheiden wie hell euer Bild sein soll und wie viele Raketen mit aufs Bild sollen. Bei extrem vielen Raketen, wie z.B. um 0 Uhr Nachts, kann es sein, dass es besser ist etwas kürzer zu belichten.
    • Je länger ihr belichtet, desto heller wird die Umgebung
    • Je länger ihr belichtet, desto mehr Raketen habt ihr drauf, aber ggf. ist dann keine einzelne Rakete erkennbar, sondern nur noch ein überbelichteter Bereich. Versucht dies zu vermeiden.
  • im besten Fall habt ihr einen Kabelauslöser und könnt das Feuerwerk genießen, ohne immer auf die Kamera drücken zu müssen. Hier könnt ihr auch probieren die Kamera im Bulb Modus zu betreiben. Das bedeutet, dass ihr den Auslöser so lange drückt, wie die Kamera auslösen soll. So könnt ihr spontaner auf Raketen und Ereignisse reagieren.
  • den Fokus müsst ihr manuell vorher einstellen! Die Kamera kann nicht während der kurzen Lichtblitze auf das Feuerwerk selber scharf stellen. 
    • falls ihr einen Vordergrund im Bild habt, müsst ihr darauf achten, dass dieser auch scharf ist
    • um den Fokus richtig zu setzen, geht in den Live-Modus eurer Kamera und fokussiert auf ein Gebäude oder Objekt in ca. 150m Entfernung
    • schaltet danach den Fokus auf manuell
  • schaltet den Bildstabilisator aus! Dieser kann das Bild ggf. künstlich unscharf machen.

Tipps für Köln: 

  • Sucht euch rechtzeitig einen Platz!
  • Versucht mit eurem Stativ niemandem  im Weg zu stehen.
  • Achtet darauf, dass niemand euch ins Bild laufen kann. 
  • Der Rheinboulevard ist zu Silvester gesperrt! Hier ein Link mit mehr Infos für 2016/17.
  • Sicherheitskonzept für Köln 2017/2018 Link hier
  • Die Brücken sind sehr überfüllt. Hier solltet ihr recht früh einen Platz ergattern. Die Hohenzollernbrücke ist gesperrt. 
  • Das Ufer in Deutz direkt gegenüber dem Dom ist meist sehr überfüllt mit Personen. Hier habt ihr zwar eine tolle Aussicht, jedoch auch viele Leute um euch herum die ein entspanntes Feier und Fotografieren erschweren. 
  • Die Poller Wiesen haben viel Platz und ihr könnt die Skyline von Köln mit in euer Bild einbauen. Hier müsst ihr ggf. eine höhere Brennweite verwenden, weil ihr recht von der Stadt weg seid. 

Alle folgenden Bilder wurden von David mit den oben beschriebenen Einstellungen gemacht. Viel Erfolg!

Wir wünschen euch einen schönen Rutsch ins neue Jahr! Wir werden nächstes Jahr einiges Neues für euch haben. Es wird aufregend!

Julian und David

Fotografie Tipps Tricks Feuerwerk Silvester
Feuerwerk Deutzer Kirmes 2016
Kölner Lichter 2016
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Unsere Kleine Objektivkunde - Was muss ich beachten?

Ich habe nur teure Objektive mit einer hohen Lichtstärke – Nur so werden Fotos perfekt!!

Kann diese Aussage stimmen? Wir sagen ganz klar NEIN!!

Natürlich gibt es einiges zu beachten, jedoch kann man auch mit preiswerten Objektive grandiose Fotos machen. Um Euch einen Einblick in die Objektivwelt zu geben, haben wir unsere Gehirnzellen richtig rauchen lassen ;-)

Als erstes möchten wir das Thema -> Welches Objektiv passt auf meine Kamera <- behandeln.

Grundsätzlich müsst Ihr hier auf den Hersteller und die Modellinie achten. In der nachfolgenden Liste haben wir mal die Unterschiedlichen Modelle der Hersteller aufgeführt. Diese beinhaltet die aktuellen Modelle. Leider können wir nicht alle Modelle hier auflistet, da würden wir noch sehr, sehr lange sitzen.

·      Nikon D3000 bis D7200 / D40 bis D90 / D300 bis D810 / D1 bis D5

o   Nikon F-Mount -> Klick

·      Canon 1000D bis 1200D / 500D bis 760D / 50Dbis 70D / 5D bis 1D

o   Canon EF-Mount -> Klick

·      Sony A33 bis A99

o   Sony A-Mount -> Klick

·      Sony A3000 bis A6300 / A7 bis A7R2

o   Sony E-Mount -> Klick

Somit haben wir die aktuellsten und wichtigsten Anschlüsse (auch Bajonett genannt) kurz aufgelistet.

„Leider“ gibt es noch bei Canon und Nikon ein weiteres Merkmal der Objektive. Da die Kameras unterschiedlich große Sensoren haben, gibt es auch unterschiedliche Objektive hierfür. Nikon unterscheidet in FX und DX Objektive. DX steht für ein Objektiv im APSC Format und FX steht für Vollformat. Bei Canon werden die Objektive für den APSC Sensor mit EF-S und für den Vollformat Bereich EF genannt. Generell muss man aber sagen, dass die Vollformat Objektive auch an den APSC Sensoren benutzt werden können. Nutz man ein APSC Objektiv an einer Vollformat Kamera, entsteht ein schwarzer Rand. Dieses Thema wird auch in unserem Grundkurs behandelt.

Objektiveigenschaften

Als nächstes schauen wir uns die Objektive und deren Eigenschaften an. Es gibt so ziemlich fast alle Arten von Objektiven zu kaufen. Wichtig für uns sind die Bezeichnungen auf den Objektiven. Hier ein Beispiel anhand eines Nikon Objektivs.

Dieses Objektiv hat einen Autofokus, eine Brennweite von 24-70mm (somit ein Zoomobjektiv), eine maximale Offenblende von f2.8. Die Naheinstellgrenze wird im kleinen Fenster in Meter angezeigt. Auf der Linken Seite gibt es einen Schiebeschalter um auf die manuelle Fokussierung umzuschalten.

Objektiveigenschaften anhand eines Nikon 24-70 Objektiv erklärt

Es gibt natürlich noch viele weiteren Informationen die aufgedruckt sind, jedoch sind die o.g. Informationen für uns am wichtigsten. Hier können wir erkennen ob diese für unseren Einsatzzweck geeignet sind.

Somit wären wir auch schon bei einem super wichtigen Punkt.

 Welches Objektiv benötige ich für welche Art der Fotografie

Diese Frage können wir beantworten, jedoch möchten wir hier noch einmal darauf hinweisen, dass Regeln gerne auch gebrochen werden können ;-) Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fangen wir mit den ruhigen Motiven an -> Landschaften und Architektur

Hier haben wir natürlich einen Vorteil wenn wir möglichst viel auf unsere Foto bekommen. Dadurch ist eine kleine Brennweite hier von Vorteil. Doch Achtung: Wenn wir unter 20mm Fotografieren können die Linien stürzen. Dies muss unbedingt beachtet werden. Hierdurch kann ein Effekt eintreten welchen wir u.U. nicht auf unserem Foto haben möchten. Dieses Thema wird durch David in unserem Nachtfotografie / Langzeitbelichtungskurs auch behandelt.

Hier ist ein schneller Autofokus nicht so wichtig, dagegen ist ein Bildstabilisator umso mehr wichtig.

Drehen wir den Spieß um -> Sport und Actionfotografie

Bei dieser Art der Fotografie benötigen wir dringend einen schnellen Autofokus. Wenn es schnell geht, muss auch das Objektiv diese Geschwindigkeit mitgehen können. Somit müssen wir hier auf den Autofokus achten und benötigen auch eine Brennweite im Bereich zwischen 50mm bis 600mm. Dies hängt immer von der Sportart und der Entfernung der Action ab. Ein gutes Einsteiger Objektiv ist das Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD. Dieses Objektiv kostet nicht sehr viel, erzielt für den Anfang jedoch schon sehr gute Ergebnisse. Natürlich kann es nicht mit einem Nikon 70-200mm 1:2.8G ED VRII oder dem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM mithalten, jedoch sind diese auch sündhaft teuer und lohnen erst, wenn man diesen Bereich der Fotografie als seinen Fokus definiert hat.

Wir -> Die Portraitfotografie

Bei der Portraitfotografie benötigen wir ein Objektiv ab 50mm bis, naja, nach Geschmack sogar 200mm. Wichtig ist hierbei eine kleine Blendenzahl (1.8 – 2.8) Dies garantiert eine schöne Unschärfe im Hintergrund. Gerne werden hier auch Festbrennweiten benutzt. Diese erzielen meistens eine höhere Schärfe, bedingt durch den Wegfall der „Zoomfunktion“. Zwei gute Klassiker sind 50mm f1.8 von Nikon, Canon oder Sony A-Mount oder das 85mm f1.8 von Nikon oder Canon.

 

Die Miniaturwelt -> Makrofotografie

Bei der Makrofotografie ist ein Abbildungsmaßstab von 1:1 wichtig. Dies bedeutet dass Eure Motiv in de Originalgröße auf der Bildebene abgebildet wird. Somit könnt Ihr wunderschön die Details eines Insekts, alltägliche Gegenstände in ganz neuer Perspektive abbilden. Bei der Makrofotografie empfiehlt es sich fast immer bei statischen Motive ein Stativ zu nutzen. Somit verwackelt Ihr nicht und habt die perfekte Schärfe. Folgende Objektive können wir hier empfehlen: Tamron 90mm f2.8 / Nikon 105mm f2.8 / Canon 100mm f2.8

 

Wir hoffen dass wir Euch einen guten Einblick in die Welt der Objektive geben konnten. Solltet Ihr noch Fragen haben, könnt Ihr diese auch bei unseren Fototreffen loswerden. Die Termine hierzu  posten wir auf unserer Homepage oder auf unserer Facebookseite

Viel Spaß weiterhin

David und Julian

 

Nachtfotografie mit dem Top Smartphone LG G5

Heute möchten wir euch mal die Möglichkeiten eines aktuellen Top Smartphone in der Nacht vorführen.

Die heutigen Handys werden immer besser und leistungsstärker in Punkto Kamera und Bilder. Was trennt sie noch von einer "erwachsenen" DSLR? Wir haben für euch mal ein paar Tests mit dem LG G5 in der Nacht gemacht, welches eine der aktuell besten Handykameras am Markt bereithält. 

Wenn wir sagen Kamera, dann müssten wir Kameras sagen, denn das LG G5 hat sogar 3 an Board. 2 auf der Rückseite und eine Selfiekamera auf der Frontseite. Die 2 Kameras auf der Rückseite unterscheiden sich deutlich bei der eingebauten Brennweite bzw. Blickwinkel. Die eine Linse hat eine recht "normale" Handybrennweite von ca. 27mm, die andere Linse hat eine Brennweite von eher 9mm. Das ist schon Fischeye-Niveau und somit hat sie auch extreme Verzerrungen im Bild. 

Im folgenden Bild seht ihr bereits ein Beispiel für den enormen Unterschied dieser Brennweiten.

 LG-H850

Es eröffnen sich also schon allein durch die Brennweite sehr interessante Möglichkeiten. 

Mehr kreative Möglichkeiten habt ihr noch mit dem Pro-Modus der Kamera, der euch bei vielen Smartphones der Oberklasse zur Verfügung steht. Hier kann man jede Einstellung des Handy vollkommen manuell steuern. Von der Belichtungszeit, ISO, Fokuspunkt bis Weißabgleich ist hier alles dabei. Die Blende (F1.8 bzw. 2.4) ist, wie bei jeder Handykamera, fest verbaut und kann nicht geändert werden. Die Bilddaten werden sogar nicht nur als JPG sondern auch als RAW bzw. DNG abgespeichert! In der Nachbearbeitung hat man dadurch deutlich mehr Möglichkeiten!

Im Pro-Modus sind beim LG G5 Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden möglich! Hierdurch und durch die große Blendenöffnung von 1.8, sind auch sehr dunkle Szenen sehr stark aufhellbar. Hierzu muss natürlich zwingend ein Stativ benutzt werden. Auch wenn der eingebaute Bildstabilisator sehr gut arbeitet, kann man aus der Hand nicht länger als 0,5 Sekunden belichten. 

Hier könnt ihr ein paar Ergebnisse inkl. Lightroom-Bearbeitung sehen. Alle Bilder wurden mit einem Stativ gemacht. 

 LG-H850
 LG-H850
 LG-H850

Die Bilder sehen in der angebotenen Webauflösung recht gut aus. Die Farben sind ok und die Schärfe ist akzeptabel. Das Rauschen ist jedoch auch bereits bei den ISO 50 Bildern vorhanden. Dies ist leider recht deutlich und trübt den guten Eindruck ein wenig. 

Die Schärfe ist im oberen Bild vom Pullmann Hotel zwar ok, jedoch sieht das Bild bei näherer Betrachtung nicht mehr so gut aus. Hier würden wir uns deutlich mehr Details wünschen. Diese Aufnahme ist bereits ein HDR und besteht aus mehreren Bildern, daher wäre die Schärfe und das Rauschen auf einem Originalbild noch schlechter.

Für ein Handy ist das natürlich trotzdem ein großer Erfolg! Mit älteren Handys wäre dieses Foto überhaupt nicht möglich gewesen!

 LG-H850

Fazit: 

Die Handytechnologie hat sich in den letzten Jahren  extrem weiterentwickelt . Mit den neuen Möglichkeiten kann man nun tatsächlich interessante Nachtaufnahmen machen und Belichtungszeiten von 30 Sekunden einstellen. Natürlich darf man bei den ganzen Features nicht vergessen, dass hier am Ende trotzdem nur ein sehr kleiner Sensor und eine kleine Linse verbaut ist. Eine Vollformatkamera produziert hier deutlich schärfere, detailliertere und rauschärmere Aufnahmen.

Wenn man jedoch keine großere Kamera zur Hand hat oder einfach sehr leicht unterwegs sein möchte, dann werden Top Smarphones mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten langsam eine kleine Konkurrenz zu den Großen.

Warten wir ab, was sich die Softwareentwickler in den nächsten Jahren noch einfallen lassen um Bilder von den kleinen Sensoren doch noch besser werden zu lassen, als es die Physik eigentlich ermöglicht.

Wir wünschen euch viel Spaß damit eure Handykameras bis zum Äußersten auszureizen!

David Grigo

Neugierig geworden?

Wenn du von David lernen willst, wie man bessere Fotos in jeder Lichtsituation macht, dann informiere dich über die Handyfotografie-Kurs hier auf der Seite. Es gibt 1-2 Kurse pro Monat inkl. Bildaufbau- und Bildbearbeitungslektionen!

 

Quicktipp Nr. 30: Die Handykamera - unbekannte Möglichkeiten

Vielleicht kennt ihr den Spruch schon, der damals von Elliott Erwitt getätigt wurde. "Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat."

Allerdings hat er wohl damals nicht damit gerechnet, dass man heutzutage wirklich andauernd eine Kamera mit sich herum schleppt: Ein Smartphone.

Kamera des Handy LG G5
 

Der ständige Begleiter in unserer modernen Zeit ist die Kamera für die Hosentasche, die Erwitt sicherlich auch gerne immer dabei gehabt hätte. Aber habt ihr euch schon mit eurer Hosentaschenkamera wirklich beschäftigt, oder benutzt ihr sie nur im Auto-Modus und überlasst der Kamera und der intelligenten Software die gesamte schwere Arbeit?

  • Was könnt ihr in eurem Model manuell einstellen?

  • Gibt es andere Kamera-Apps, wo ihr mehr einstellen könntet?

  • Welche Belichtungszeit und welchen ISO-Wert benutzt eure Kamera standardmäßig?

  • Welche Programmautomatiken habt ihr zur Auswahl und welche Belichtungszeit und ISO-Werte benutzen diese?

  • Kann eure Kamera im RAW-Format Bilder aufnehmen oder nur Jpegs?

  • Welche Auflösung habt ihr bei der Kamera eingestellt?

  • Was bewirkt die HDR-Funktion und wie gut ist sie?

  • Wann wird der Blitz ausgelöst und wie sinnvoll ist er?

  • etc. etc.

Ihr seht, es gibt viele technische Dinge die Bilder eurer kleine immer dabei Kamera noch besser machen könnten. 

Wenn ihr übt mit eurer Kamera umzugehen, dann wird im entscheidenden Moment auch viel wahrscheinlicher ein gutes Foto dabei entstehen. Nicht immer ist es nötig eine große Kamera dabei zu haben um interessante Fotos zu schießen. 

Hier mal eine Auswahl von David, die er mit seinem Handy an einem Tag geschossen hat. 

Bild vom Kölner Dom mit der Handykamera LG G5
Bild vom Colonius in Ehrenfeld mit der Handykamera LG G5
Bild von der Commerzbank in Köln mit der Handykamera LG G5
Bild vom Kölner Dom mit der Handykamera LG G5
Bild vom Colonius in Ehrenfeld mit der Handykamera LG G5
Bild einer Kirche in Köln mit der Handykamera LG G5
 
 

NEUGIERIG GEWORDEN?

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Speicherkarten: SD-, CF- oder doch lieber XQD-Karten?

Heute wollen wir uns dem Thema "Speicherkarten" zuwenden

Die Industrie macht es uns wirklich nicht leicht. Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Speicherkarten für Foto- und Videokameras. Nicht nur die Tatsache, dass die Hersteller unterschiedliche Typen verwenden (SD / SDHC / SDXC / CF / CFast / XQD), sondern auch die Unterschiede bei den jeweiligen Karten machen es uns schwer die richtige Speicherkarte für unsere Kamera auszuwählen.

Aus diesem Grund wollen wir Euch eine Übersicht zu den aktuellen Speicherkarten geben.

Update Stand 05.09.2018

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SD - Secure Digital Karten

Fangen wir doch mit der SD-Karte (Secure Digital) an. Diese Karte ist aktuell die am meisten genutzte Karte auf dem Markt. Fast jeder Kamerahersteller benutzt diese Speicherkarten in den aktuellen Modellen. Auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis interessant.

Bei SD-Karten wird in folgende Kapazitätsklassen unterschieden:

SD 1.0/1.1 - Diese ist die Mutter aller SD-Karten und wurde 2001 von ScanDisk eingeführt. Sie kann zwischen 8MB und 2 GB aufnehmen.

SDHC 2.0 - Die SDHC Karte (HC = High Capacity)  kann je nach Ausführung zwischen 4GB und 32GB Daten aufnehmen. Dieser Standard wurde 2006 eingeführt und ist weiterhin noch oft im Einsatz.

SDXC 3.0 - Die SDXC Karte (XC = eXtended Capacity) kann deutlich mehr Daten abspeichern. Hier sind Datenmengen von bis zu 2 TB (TerraByte) möglich. Diese Karten nur in einem SDXC-kompatiblen Geräte formatieren!

Eine SD-Karte kann folgende Bauformen haben: 

Normale SD-Karte - 32,0 mm × 24,0 mm × 2,1 mm - ungefähr Daumennagelgröße

mini / micro SD - Diese beiden Typen sind die kleinen Brüder der normalen SD-Karte. Beide Formate sind deutlich kleiner als eine normale SD-Karte. Mit einem Adapter können diese wie eine normale SD-Karte genutzt werden. mini / micro SD-Karten sind etwas langsamer beim Speichern und Lesen der Daten. Besonders micro SD-Karten werden in Handys und Actionkameras (z.B. der GoPro) eingesetzt.

Performance von SD-Karten

Die Performance der SD Karten kann man anhand mehrerer Merkmale erkennen. Alle SD-Karten sind mit der "class"-Bezeichnung (1-10) gekennzeichnet. Class 1 bedeutet, dass die Karte mit 1MB/s (langsam) die Daten abspeichern kann. Class 10 bedeutet 10MB/s (sehr schnell).

Die Class-Bezeichnung ist mittlerweile jedoch etwas veraltet, da die Ansprüche an eine schnelle SD-Karte sprunghaft gestiegen sind. Daher drucken die Kartenhersteller zusätzliche Geschwindigkeitsangaben auf die Karten, die meist die Lesegeschwindigkeit bezeichnen. Die Schreibgeschwindigkeiten sind jedoch für eure Karte wichtiger! Diese liegen meist einige Prozent unter den Angaben der Lesegeschwindigkeit.

UHS Class 1 und UHS Class 3

Auf der Speicherkarte findet ihr vielleicht ein Symbol U1 oder U3. Dies sagt euch, ob die Karte mind. eine Schreibgeschwindigkeit von 10MByte/s hat oder 30 MByte/s. Aber auch diese Aussagen sind eher veraltet, da bereits günstige Karten fast alle 30 MByte/s schaffen und mittlerweile viel höhere Geschwindigkeiten benötigt werden. 

UHS-I Bus und UHS-II Bus

Neuerdings gibt es auch eine neue Klasse an Speicherkarten, die abwärts kompatibel zu den bisherigen UHS-1 Karten sind und die Bezeichnung UHS-2 tragen. Diese neuen Karten kann man einer weiteren Pin-Reihe auf der Rückseite erkennen oder an dem "II" Symbol auf der Vorderseite. UHS-2 Karten entfalten ihre wahre Geschwindigkeit erst in einem entsprechenden Kartenleser mit UHS-2 Bus, können aber auch in einem UHS-1 Bus gelesen werden. 

Eine UHS-I Bus Karte kann maximal 104 MByte/s übertragen. Eine UHS-II Bus Karte kann bis zu 312 MByte/s übertragen. Natürlich steigt der Preis zwischen diesen beiden Leistungsklassen deutlich an! 

 

SD Karte mit Class 10 und 45MB/s

 

Für Fotografen ist es wichtig, die Karte in Abhängigkeit vom Kameramodell zu wählen. So benötigt man für eine Nikon D850 / Sony A7rII eine schnelle Karte. Diese beiden Kameramodelle haben eine hohe Anzahl an Megapixeln und "verursachen" somit große Datenmengen, die von der Karte verarbeitet werden müssen. Sollen Videos in 4K aufgenommen werden, so empfiehlt es sich ebenfalls eine schnelle Speicherkarte zu wählen. 

Wirklich schnelle Karten haben z.B. eine Übertragungsgeschwindigkeit von fast 300 MByte/s. Mit steigender Übertragungsgeschwindigkeit steigt aber auch der Preis für die Karten rasant.

Unsere SD Empfehlung für UHS-I Bus Kameras vom Einsteiger bis zur Oberklasse sind die SanDisk Karten. Hier ist das Preis-/Leistungsverhältnis bei der 128GB Karte am besten. Die 95 MByte/s reizen den Anschluss fast ganz aus. 

Für Kameras, die den neuen Standard des UHS-II Bus unterstützen, empfehlen wir die folgen Karten von Transcend. Bei 128GB gibt es keine Variante von Transcend, daher die SanDisk Option. 

 

SD Karten

 

CF - Compact Flash Karten

Kommen wir nun zur CF (Compact Flash) Karte. Diese gibt es auch in verschiedenen Varianten. Die CF Technik wurde im Jahr 1994 eingeführt und ist auch heute noch ein beliebter Standard bei Fotografen. Die Karten sind allerdings deutlich größer und teurer in der Anschaffung.

Grundsätzlich werden CF Karten in teureren Kameras eingesetzt. Beispiele sind die Nikon D800/810 oder die Canon 5dMk3. 

CF1 / CF2 - Beide Modelle unterscheiden sich nur in den Abmessungen. Die CF1 Karte hat eine Dicke von 3,3mm, die CF2 Karte eine Dicke von 5mm. Somit könnt ihr die CF1 in einem CF2 Slot benutzen. Allerdings nicht umgekehrt. Diese beiden Kartentypen gibt es bis zu einer Kapazität von 256GB. 

 

CF Karte mit 160 MB/s

 

Unsere CF Empfehlung

CFast - CFast ist ein recht neuer Standard. Dieser wurde 2008 eingeführt und 2012 mit Version 2.0 erweitert. Es können bis zu 600 MB/s abgespeichert werden. Die CFast ist somit eine der schnellsten Speicherkarten auf dem Markt. Auch diese Technik kann bis zu 256GB an Datenmenge abspeichern. 

Unsere CFast Empfehlung


XQD-Karten

Die neueste Technik der Speicherkarten stammt aus dem Hause Sony. Sony hat 2011 speziell für Nikon ein neues Format entwickelt. Die XQD Karte. Mit dieser Technologie ist es möglich Daten mit 440MB/s zu lesen und mit 400MB/s zu schreiben. Dies hat den Vorteil, dass Ihr den Zwischenspeicher Eurer Kamera sehr schnell geleert bekommt. 

Diese Performance lassen sich die Hersteller der XQD Karten auch bezahlen (ab ca. 119 Euro). 

Erstmals eingesetzt in der Nikon D4, ist sie inzwischen in 3 weiteren Nikon-Modellen verbaut. XQD Karten werdet ihr nicht in einer Einsteiger DSLR / DSLM finden.  Leider gibt es aktuell nur Sony als Anbieter für diese Karten. Lexar war mal ein Konkurrent, stellt aber scheinbar nach seiner Übernahme in 2017 diese Karten nicht mehr her. Der Support scheint jedoch noch gewährleistet zu sein. 

Allerdings wird Nikon aufgrund ihrer neuen Nikon Z6 und Z7 Kameras anfangen selber solche Karten herzustellen. Auch der Hersteller Delkin hat angekündigt solche Karten auf den Markt zu bringen. Diese scheinen ab Ende Oktober 2018 in den USA verfügbar zu sein. 

Es gibt von Sony auch die M-Serie, die jedoch deutlich schlechtere Leistungswerte bei Schreiben aufweist und somit keine Empfehlung von uns erhält! Z.B. werden hier 80 MB/s statt 400 MB/s geschrieben. Hier sind teilweise sogar SD-Karten schneller. 

Unsere Empfehlung - Sony Professional XQD Speicherkarte G Serie in den Varianten 64 GB oder 128 GB. Die 128 GB ist hier die bessere Wahl, weil sie ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis hat. 

 

 

 

XQD Karte 32 GB und 440MB/s

 

Fazit

Wer eine schnelle Kamera besitzt oder viele hochauflösende Videos drehen möchte, ist mit schnellen Speicherkarten immer gut beraten. Hersteller wie SanDisk oder Lexar sind zwar im oberen Preissegment zu finden, bieten aber die beste Qualität auf dem Markt. Gerade wenn man nur einen Speicherkartenslot besitzt, ist es wichtig, eine qualitativ hochwertige Speicherkarte zu besitzen. Dies kann einen Fotografen vor bösen Überraschungen bewahren. Grundsätzlich sollten Fotos / Videos jedoch immer schnellstmöglich auf einem zweiten Gerät (Computer / Laptop) gesichert werden. Gerne könnt Ihr Euch zu diesem Thema durch unseren Blog Eintrag "Backup / Datensicherung" lesen.

Nächste Termine

Kamera oder Glas?

Bei dieser Überschrift werden sich wohl einige gefragt haben "was zum Teufel meinen die?"

Es ist eigentlich ganz simpel. In fast allen Kursen werden wir immer wieder auch nach Tipps zu der Technik gefragt.

Welche Kamera ist aktuell die Beste?
Welche Objektive könnt ihr mir empfehlen?
Welches Objektiv benötige ich für welches Einsatzgebiet?
Soll ich mir eine bessere Kamera kaufen?

Die Antwort fällt meistens relativ schnell und leicht: Investiere lieber in ein gutes Objektiv und erst später in eine neue Kamera.

Ihr werdet merken dass ein besseres Objektiv die Bildqualität deutlich nach oben bringt. Die meisten Kameras haben beim Kauf ein sogenanntes Kit-Objektiv mit im Karton liegen. Diese Objektive sind für den Anfang sehr gut, ihr könnt schon viel damit machen. Jedoch werdet Ihr irgendwann, früher oder später, feststellen dass diese Objektive ihre Grenzen haben. Der Autofokus, die Lichtstärke und die Verarbeitung sind nicht auf einem sehr hohen Niveau.

Bekannte Kit-Objektive sind z.Bsp.
Nikon 18-55mm
Nikon 55-200mm
Canon 18-55mm
usw...

Die Bildqualität wird nur durch den Einsatz von "leider" etwas teureren Objektive verbessert. Ein 50mm f1.8 wird Euch hier schon einen deutlichen Unterschied aufzeigen. Dieses Objektiv gibt es von Nikon und Canon jeweils für ca. 120-200 Euro. Somit auch für den Einsteiger ein Objektiv für relative wenig Geld.

 
Canon 50mm f1.8

Canon 50mm f1.8

 
Nikon 50mm f1.8g

Nikon 50mm f1.8g

 

 

Wenn Ihr dann in den Sportbereich oder "Actionfotografie" übergeht wird es meisten schnell teuer. Ein 70-200mm f2.8 (ca. 1.800€) ist hier schon fast ausschließlich die Wahl des ambitionierten Fotografen. Bei Portraits ist ein 85mm f1.8 oder sogar ein 85mm f1.4 sehr nützlich. Beider aber nicht unter 450 Euro zu haben.

 

Überzeigt Euch am besten selbst bei Eurem Fotohändler. Eine Gute Adresse ist Foto Gregor in Köln am Neumarkt

Fotowissen in unserem Blog

 

Nächste Termine

Quicktipp Nr. 25: Prüfe deine Kamera auf Sensordreck

Dir wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass du auf manchen Aufnahmen kleine dunkle Punkte auf dem Bild entdecken wirst.

Gerade bei hohen Blendenzahlen kommen diese sehr gut zum Vorschein. Du wirst sie am ehesten auf hellen, gleichmäßigen Stellen in deinem Bild finden, wie zum Beispiel dem Himmel oder weißen Wänden.

Hierbei handelt es sich nicht um eine Verschmutzung auf deinem Objektiv, sondern leider um eine Verschmutzung auf deinem Sensor innerhalb der Kamera. Hier können beim Objektivwechsel oder durch die Bauweise des Objektiv selber kleine Staubpartikel in das Gehäuse gelangen und am Ende auch auf dem Sensor selber landen.

Testen kannst du dies, indem du mit einer hohen Blendenzahl am Tag den Himmel fotografierst. Ab Blende 16 sieht man sie am einfachsten. Der Himmel sollte möglichst gleichmäßig und ohne Strukturen sein. Achte bei dieser großen Blende auch auf deine Verschlusszeit. Es sollte keine Bewegungsunschärfe auftreten.

Schau dir die Bilder am Computer in einer vergrößerten Ansicht an, z.B. 100% Ansicht und halte ausschau nach folgenden Punkten wie im Bild hier.

Wenn du diese Punkte siehst, dann kannst du sie entweder bei jedem Bild was du von jetzt an machst mit einem Bildbearbeitungstool entfernen, oder du gibst deine Kamera zur professionellen Reinigung. Solche eine Reinigung kann je nach Anbieter 30-80€ kosten.

Es gibt natürlich die Möglichkeit diese Reinigung selber durch zu führen. Ihr solltet auch auf Dauer dazu übergehen es selber zu machen, da eine Reinigung öfter nötig sein kann.

Bitte beachtet natürlich, dass ihr euren sehr empfindlichen Sensor permanent schädigen könnt, wenn ihr hier etwas falsch macht.

Am Anfang würde ich einen Blasebalg für die Reinigung empfehlen, der speziell für diesen Zweck ausgelegt ist! Dieser hat im Inneren einen Filter, so das ihr keine dreckige Luft ansaugt und diese direkt auf den Sensor blast und das Problem somit verschlimmert.

So einen Blasebalg erhaltet ihr schon für unter 10€. Für die Reinigung müsst ihr natürlich bei einer Spiegelreflexkamera das Objektiv abnehmen und die Kamera in einen Wartungsmodus versetzen, so dass sie den Spiegel vor dem Sensor hochklappt und dort auch belässt. Schaut bitte für euer Kameramodell ins Handbuch um nichts falsch zu machen.

Bei einer Spiegellosenkamera reicht natürlich das Abnehmen des Objektivs.

Viel Erfolg dabei!

David

 
 
 

Quicktipp Nr. 24: 3-2-1 Backup

Hallo zusammen, 

aus gegebenen Anlass schreibe ich euch mal einen Tipp zu Backups. 

Der Anlass ist, dass ich (David) vor ein paar Tagen einen Festplattencrash hatte. Festplatten gehen irgendwann kaputt und nicht immer nur dann, wenn man es erwartet, sondern vielleicht sogar von heute auf Morgen 1 Jahr nach dem Kauf. 

Seid darauf vorbereitet! 

Das 3-2-1 Backup ist da die bewährte Methode, die ich auch zum Glück anwende, sonst hätte ich wohl einige Daten/Bilder nicht mehr wiedergesehen. 

3 Kopien - 2 Speicherarten - 1 nicht vor Ort

Das bedeutet erstmal eine gewisse Investition, aber jede Datei die nur an einer Stelle gespeichert ist, ist schon fast verloren, dann das Medium auf dem Sie gespeichert ist, wird irgendwann zwingend kaputt gehen! Bei 3 Kopien ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man alle 3 gleichzeitig verliert. Bei 2 unterschiedlich Speicherarten sind die Überlebenschancen der Datei noch höher. Was nützen euch 3 Kopieren einer Datei auf 3 magnetischen Festplatten, wenn sie alle z.B. durch einen Blitzeinschlag oder defekte Steckdose zerstört werden können? 1 nicht vor Ort, damit der gleiche Blitz oder das Feuer nicht eure gesamte Wohnung inkl. PC und aller Backups zerstören kann. Feuer, Diebstahl, Überspannung, Wasserrohrbruch sind alles Faktoren die euch irgendwann mal passieren werden. Dann solltet ihr eine Kopiere eurer Daten haben die davon nicht betroffen ist, sonst verliert ihr nicht nur materielle Dinge, sondern auch Bilder und Dokumente, deren Verlust euch ggf. weiteres Geld kosten

Mein Setup ist Folgendes: 

1x 4TB Datenfestplatte, 1x 5TB externe Backupfestplatte, 1x 5TB Onlinefestplatte von livedrive

3 verschiedene Speicherorte, 1 mal Magnetisch 1 mal Online, mein Onlinedrive kann ich von überall in der Welt erreichen und im schlimmsten Fall mir neue Hardwarekaufen und in Hawaii neu anfangen :) 

Bitte habt wenigstens eine weitere Kopie eurer Daten immer parat und benutzt Programme, wenn ihr selber nicht die Disziplin habt es selber immer zu tun, wenn es nötig wäre.

Für weitere Fragen zu meine Setup und Empfehlungen stehe ich gerne zur Verfügung

Gruß David

 
Im Bild das Backup von mir und meiner Freundin  Linda Duschek , die auch Fotografin ist.&nbsp;

Im Bild das Backup von mir und meiner Freundin Linda Duschek, die auch Fotografin ist. 

 
 

Quicktipp Nr. 22 Wirkung der Blende auf die Schärfentiefe

Ich bin zufällig auf einen Blogposting von einem Fotografen Kollegen (José Luis Ruiz) aufmerksam geworden. Dieser zeigt die Wirkung der Blende auf die Schärfentiefe eines Fotos, zusammengefasst in einem GIF. Dies können und wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. 

Man sieht hier ganz deutlich, wie gering die Schärfentiefe bei sehr kleinen Blendenzahlen (große Blendenöffnung) ist. 

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Quicktipp Nr. 19 Zoom ist kein Laufersatz!

Zoom ist kein Laufersatz! 

Wie man hier gut sehen kann (solange euch nicht davon schlecht wird „smile“-Emoticon ) beeinflusst die verwendete Brennweite extrem den Blickwinkel. Bei einer langen Brennweite (Teleobjektiv) sieht man fast nur noch das Haus mit dem roten Dach im Hintergrund. Bei einer kurzen Brennweite (Weitwinkelobjektiv) sieht man viel mehr vom der gesamten Umgebung, wie Strand, Wasser, Himmel als beim Teleobjektiv.

Weiterhin sieht man, dass der Hintergrund und der Vordergrund durch eine lange Brennweite gestaucht bzw. zusammengerückt wird. Bei einer langen Brennweite (Teleobjektiv) ist das Haus im Hintergrund fast so groß wie der Vordergrund. Bei einer kleinen Brennweite (Weitwinkel) ist der Hintergrund sehr klein und gefühlt viel weiter weg.