Leihkamera bei vielen Kursen nun verfügbar

Ab heute bieten wir euch die tolle Möglichkeit bei unseren Anfängerkursen auch eine Kamera von uns zu leihen!

Falls du noch keine Kamera besitzt oder deine Kamera nicht für den Kurs geeignet ist, kannst du eine Leihkamera für den jeweiligen Kurstermin bestellen. Wir bringen dir deine Nikon Leihkamera inkl. sinnvoller Objektive direkt zum Kurs mit. 

Du brauchst dich um nichts weiter kümmern. 

Enthalten sind: 

  • Nikon Kamerabody
  • Nikon Objektiv
  • SD-Karte
  • geladener Akku
  • ggf. Stativ für den Nachtkurs

Deine geschossenen Bilder stellen wir dir nach dem Kurs zeitnah per Downloadlink, ähnlich wie Dropbox, zur Verfügung. 

Die Option der Leihkamera findest du unter der Zubehöroption von vielen Kursen. Probier es aus!

Leihkamera Fotokurs Köln Fotokurs ohne Kamera
 

Vorstellung unseres neuen Fotokurses im Kölner Zoo

Wir haben ihn schon länger angekündigt und seit dieser Woche ist er endlich online!

Der neue Fotokurs im Kölner Zoo ist jetzt über unsere Onlineshop bestellbar! Es ist unser bisher längster Kurs, den wir euch in Zukunft anbieten werden. 6:15 Stunden Fotowissen und Praxis. Wir zeigen euch die besten Fotostellen im Kölner Zoo, nehmen euch mit zu den tollsten Tiershows und geben euch sehr viel Wissen weiter, wie ihr aus eurer Kamera das best mögliche Foto herausholt. Ob Bildaufbau, Autofokus, schnelle Bewegungen einfangen oder Hindernisse wie Zäune verschwinden lassen, wir zeigen euch, wie es geht. 

In diesem Kurs werden wir wieder mit unserem Partner Tamron zusammenarbeiten um euch die Möglichkeit zu geben mit tollen, modernen Objektiven zu arbeiten. Welche Objektive wir mitbringen werden, wird sich kurzfristig entscheiden. 

Bis bald im Zoo

Julian und David

Kölner Zoo Tiger Fotokurs im Zoo

 

 

Nächste Termine

Bilder vom letzten Nachtfotokurs am 5.5.2017

Beim letzten Langzeitbelichtungskurs von David sind wieder einige schöne Bilder von Köln entstanden, die wir euch nicht vorenthalten wollen. 

Jedes Bild ist eine Langzeitbelichtung mit Stativ, die mit einer Nikon D600 aufgenommen wurde. Die Brennweiten variieren zwischen 35 und 85 mm. Als Blende wurde jedesmal der Wert 8 benutzt. 

Da es alles HDR Bilder sind, also High Dynamic Range Bilder, wurden hier 3 Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten in Adobe Lightroom übereinander gelegt. Auf diese Weise hat man einen deutlich höheren Dynamikumfang in den Dateien und kann die hellen und dunklen Stellen der Bilder besser in einem Bild darstellen. 

Die Belichtungszeiten schwanken dabei zwischen 2 und 30 Sekunden. 

Wenn ihr unseren Lightroom Kurs besucht können wir euch zu den Details der Bearbeitung solcher Bilder gerne mehr erzählen. Den Rahmen eines kleinen Blogartikel würde dies leider sprengen. 

Wir freuen uns, wenn euch die Bilder gefallen!

Kölner Dom aufgenommen während des Nachtworkshop am Deutzer Ufer
Bilder vom Langzeitbelichtungskurs in Köln bei Nacht
Kölner Altstadt nach dem Nachtfotokurs am Deutzer Ufer
Groß St. Martin bei Nacht während des Kurs über Nachtfotografie

Nächste Termine

Symetrie in der Architekturfotografie nutzen

Menschen sind darauf gepolt Symetrie zu erkennen und belohnen deshalb solche Bilder mit Aufmerksamkeit und Neugier. Bestrafen diese jedoch auch, wenn sie einen Fehler in der Symetrie entdecken. 

Es kommt jedoch darauf an, dass die Symetrie perfekt getroffen wird. Schon wenige Grad Abweichung bei eurem Standort oder bei der Ausrichtung des Objektivs reichen um diesen Effekt zu verfehlen und dem Zuschauer ein gewissen "hier stimmt etwas nicht" Gedanken in den Kopf zu setzen. 
Daher werden ggf. eure ersten Versuche in diese Richtung auch nicht den gewünschten Zweck erzielen, wenn ihr hier nicht genau genug arbeitet!


Achtet daher also darauf, dass eure Bilder, wenn sie symetrisch aufgebaut sind, auch wirklich perfekt ausgerichtet sind. 

Die automatische Ausrichtung von Lightroom und der Entwicklungspunkt Transformieren, kann euch sehr bequem dabei helfen!

Im Beispiel sehr ihr das Haus am Ende des Stegs, das perfekt in der Mitte des Bildes angeordnet ist. 
Der Horizont liegt genau in der Mitte des Bildes, und die Sprossen des Stegs verlaufen alle parallel zum Horizont. 

Durch den Verlauf des Stegs wird der Zuschauer unweigerlich in das Bild hineingezogen und bleibt beim Hauptmotiv, dem blauen Haus hängen. 

Einzig die Fahne am Haus und ein letztes Stück Sonne, was den Steg in der Ferne erhellt, unterbrechen die Symetrie. Daher ist es auch kein absolut perfektes Beispiel, jedoch gibt es in der Realität leider selten Gelegenheiten für absolute Symetrie. 

Für mehr Tipps, besucht einfach unseren Blog auf www.fotografie-kurs.koeln!

Architekturfotografie Kurs Köln Symetrie
 

Natürliche Rahmen in Fotos benutzten


Unser heutiges Foto zeigt die Tower Bridge in London mit einer Langzeitbelichtung.

Hier haben wir bewusst den vorderen Bogen der Brücke mit im Bild gelassen, um den Turm in der Mitte des Foto auf natürliche Weise einzurahmen. 
Durch die Einrahmung wird der Blick des Betrachter stärker auf den Turm als Hauptmotiv gelenkt. Wären wir ein Stück nach vorne gegangen um den Bogen nicht mehr im Bild zu haben, hätten wir außerdem nur den schwarzen (langweiligen) Himmel am oberen Rand.

Die weiteren Daten des Bildes: 
High-Dynamic-Range (HDR-)Bild mit 3 verschiedenen Verschlusszeiten von ca. 1-30 Sekunden, Blende 8, ISO 100.

Für weitere Tipps, geht auf unseren Blog oder besucht unsere Nachtfotografie Kurse. 
http://www.fotografie-kurs.koeln/blog/

Bis bald!
Julian und David

Lichter der Tower Bridge - London - HDR Facebook.jpg
 

Langzeitbelichtung mittels Graufilter

Unser heutiges Foto zeigt eine Langzeitbelichtung am Tag, mittels Graufilter! Hier die Erklärung wie wir das gemacht haben: 

Um das Wasser sehr weich zu bekommen haben wir einen Graufilter der Stärke ND 1000 benutzt. Dieser ist praktisch eine Art Sonnenbrille für das Objektiv und wird per Gewinde auf das Objektiv geschraubt. 

In diesem Fall wurde die Belichtungszeit von ca. 1/30 Sekunden auf 30 Sekunden verlängert. Die Belichtungszeit hat sich also um den Faktor 1000 verlängert! Das entspricht 10 Blendenstufen!

Dies ist schon ein sehr großer Verlängerungsfaktor, der euch somit sogar bei Sonnenschein eine Langzeitbelichtung durchführen lässt. 

Beachten müsst ihr hierbei, dass ihr bei so einer dunklen "Sonnenbrille" keinen Fokus mehr erhaltet. Den müsst ihr festlegen, bevor ihr den Filter drauf schraubt! :) 

Die weiteren Daten des Bildes: 
Blende 8, Brennweite 16mm, ISO 100, 30 Sekunden Belichtung, ND Graufilter 1000

Graufilter Langzeitbelichtung Natur Wasserfall Fotokurs

Grundlagen Architekturfotografie

David war vor 2 Wochen auf der Reise von Deutschland nach Sri Lanka und hatte die Gelegenheit in Abu Dhabi einige Stunden Aufenthalt zu genießen. Diese wenigen Stunden hatte er genutzt um die Scheich-Zayid-Moschee die erst 2007 fertiggestellt wurde zu fotografieren. Es ist ein extrem beeindruckender Bau, der einige Rekorde in der Welt hält. Im riesigen Gebetsraum haben 40.000 Gläubige gleichzeitig Platz!

Anhand dieser Bilder wollen wir euch heute ein paar Infos für Architekturfotografie an die Hand geben: 

  • Planung ist wichtig. Ohne das Wissen, wann die Moschee geöffnet ist, wann Sonnenaufgang ist und wann die Busse dort hin fahren, wäre diese Bilder nicht entstanden. 
  • Sonnenaufgang und Untergang sind für Architekturfotografen sehr gute Zeiten. Dabei ist wichtig, ob das Motivgebäude selber im dunkel erleuchtet wird oder nicht.
    • Wird es beleuchtet ist ggf. die jeweilige blaue Stunde vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang besser.
    • Wird es nicht beleuchtet, dann ist die goldene Stunde, so wie hier im Beispiel sinnvoller. 
  • Bei beliebten Touristenzielen müsst ihr darauf achten, möglichst einen ruhigen Tag zu wählen. Das bedeutet meist die unbequemen Termine früh am Morgen oder an Werktagen zu nehmen, wo weniger Leute unterwegs sind und euere Bilder stören können. 
  • Um eine optimale Schärfe und Qualität des Bildes zu erhalten solltet ihr die Blende auf 8 stellen, sowie die ISO Zahl so tief wie möglich, wenn es geht auf 100 (nicht unter 100).
  • Um keine verwackelten Aufnahmen zu erhalten solltet ihr darauf achten, dass die Verschlusszeit nicht zu lang ist. Ein Bildstabilisator kann euch hier sehr helfen. 
  • Bei jedem Bild und gerade bei Architekturfotos sind die Linien in unserem Bild sehr entscheidend.
    • Achtet darauf, dass ihr gerade fotografiert. Ein gerader Horizont ist hier die Ausgangsbasis eines jeden Bildes. 
    • Schaut, dass keine Linien euer Motiv kreuzen, wie z.B. Stromkabel die in der Luft hängen oder andere Dinge, die nicht zum Motiv gehören. 
    • Auch alle senkrechten Linien sollten gerade sein. Da dies aber nicht immer geht, wie z.B. im ersten Bild zu sehen, entscheidet euch dafür wenigstens die waagerechten Linien gerade auszurichten. Die senkrechten/vertikalen Linien könnt ihr ggf. nachträglich in Lightroom begradigen
  • Das einfachste Mittel in der Architekturfotografie ist die Symetrie. Platziert das Motiv genau in der Mitte eures Bildes, so dass die linke und die rechte Seite des Bildes gespiegelt erscheinen. Dies ist nicht immer so einfach wie man denkt, daher lasst euch damit Zeit. Je perfekter die Mitte getroffen wurde, desto besser! Hier in allen Bildern außer dem 2. zu sehen. 
  • Im 2. Beispielbild seht ihr ein weitere Nutzung von Linien als Bildstilmittel. Die Linien des Gebäudes laufen alle in die Richtung der Person zu. Diese ist hier zusätzlich noch als Unterbrechung der sonst glatten Säule platziert, so dass sie noch deutlicher auffällt. Wenn ihr also Personen in eurem Bild habt, nutzt sie um euer Bild noch interessanter zu gestalten. Sie vermitteln ein Gefühl von der Größe eures Motivgebäudes.
  • Die meisten großen Gebäude erlauben es uns meist nicht, sie aus größerer Distanz aufzunehmen, da sie von anderen Gebäuden umgeben sind. Daher ist es sinnvoll ein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben, was euch erlaubt auch aus kurzer Entfernung das gesamte Gebäude auf das Bild zu bekommen. 
  • Man kann ein Weitwinkelobjektiv manchmal jedoch simulieren, wenn man einfach mehrere Aufnahmen des Motivs als Panorama per Software zusammensetzt. In Bild 3 der Bilderreihe wurde dies durchgeführt. Dabei ist darauf zu achten, das man die Kamera immer gerade hält, damit keine Verzerrungen entstehen. 
  • Um bei Weitwinkelaufnahmen die entstehenden Verzerrung durch die kurze Entfernung zum Motiv zu kompensieren, ist es ratsam in Lightroom oder Photoshop diese Verzerrung herauszurechnen. Dies hat jedoch immer einen Verlust der Ränder des Bildes zur Folge. Daher immer etwas Platz um das Bild lassen, wenn ihr es später noch korrigieren wollt.
  • In Lightroom CC gibt es für diese Korrektur der Verzerrung eine einfache Funktion, die meist recht zuverlässig funktioniert. Diese findet ihr im Entwicklungsmodul unter Transformieren. Hier könnt ihr einfach "Auto" anklicken. In den meisten Fällen rechnet dies die Verzerrung aus dem Bild. Probiert es aus :) 

 

Wir hoffen, dass ihr aus diesen Tipps etwas Neues mitnehmen konntet und freuen uns darauf euch für noch mehr Tipps in unserem Nachtfotografie Kurs oder unserem zukünftigen Architekturfotografie Kurs begrüßen zu dürfen :) 

Euer

Julian und David

Scheich-Zayid-Moschee Architekturfotografie Köln Fotoworkshop
Scheich-Zayid-Moschee Große Moschee Abu Dhabi-2.jpg
Scheich-Zayid-Moschee Fotoworkshop Köln
Scheich-Zayid-Moschee Reisefotografie und Panoramafotografie Kurse
Scheich-Zayid-Moschee Innenarchitektur Fotografie Fotokurse
 

Video von unserem Workshop zur Photokina online

Hier haben wir etwas Interessantes für euch :) 
Zur Photokina hat David in Köln ca. 20 Bloggern aus aller Welt Fotokurse gegeben. Organisiert wurde dies von dem Magazin sisterMAG aus Berlin und der Firma CEWE.

In dem Video 🎬 erhaltet ihr einen Einblick in diesen Tag und den Kurs.

Wir wünschen euch einen ruhigen Ausklang der Woche!
Julian und David

PS: Das Video seht ihr jetzt erst, weil David es erst gefunden hat, nachdem er mal aus Spaß nach sich selber gegoogled hat und so darauf gestoßen ist :)

 

Unsere Kleine Objektivkunde - Was muss ich beachten?

Ich habe nur teure Objektive mit einer hohen Lichtstärke – Nur so werden Fotos perfekt!!

Kann diese Aussage stimmen? Wir sagen ganz klar NEIN!!

Natürlich gibt es einiges zu beachten, jedoch kann man auch mit preiswerten Objektive grandiose Fotos machen. Um Euch einen Einblick in die Objektivwelt zu geben, haben wir unsere Gehirnzellen richtig rauchen lassen ;-)

Als erstes möchten wir das Thema -> Welches Objektiv passt auf meine Kamera <- behandeln.

Grundsätzlich müsst Ihr hier auf den Hersteller und die Modellinie achten. In der nachfolgenden Liste haben wir mal die Unterschiedlichen Modelle der Hersteller aufgeführt. Diese beinhaltet die aktuellen Modelle. Leider können wir nicht alle Modelle hier auflistet, da würden wir noch sehr, sehr lange sitzen.

·      Nikon D3000 bis D7200 / D40 bis D90 / D300 bis D810 / D1 bis D5

o   Nikon F-Mount -> Klick

·      Canon 1000D bis 1200D / 500D bis 760D / 50Dbis 70D / 5D bis 1D

o   Canon EF-Mount -> Klick

·      Sony A33 bis A99

o   Sony A-Mount -> Klick

·      Sony A3000 bis A6300 / A7 bis A7R2

o   Sony E-Mount -> Klick

Somit haben wir die aktuellsten und wichtigsten Anschlüsse (auch Bajonett genannt) kurz aufgelistet.

„Leider“ gibt es noch bei Canon und Nikon ein weiteres Merkmal der Objektive. Da die Kameras unterschiedlich große Sensoren haben, gibt es auch unterschiedliche Objektive hierfür. Nikon unterscheidet in FX und DX Objektive. DX steht für ein Objektiv im APSC Format und FX steht für Vollformat. Bei Canon werden die Objektive für den APSC Sensor mit EF-S und für den Vollformat Bereich EF genannt. Generell muss man aber sagen, dass die Vollformat Objektive auch an den APSC Sensoren benutzt werden können. Nutz man ein APSC Objektiv an einer Vollformat Kamera, entsteht ein schwarzer Rand. Dieses Thema wird auch in unserem Grundkurs behandelt.

Objektiveigenschaften

Als nächstes schauen wir uns die Objektive und deren Eigenschaften an. Es gibt so ziemlich fast alle Arten von Objektiven zu kaufen. Wichtig für uns sind die Bezeichnungen auf den Objektiven. Hier ein Beispiel anhand eines Nikon Objektivs.

Dieses Objektiv hat einen Autofokus, eine Brennweite von 24-70mm (somit ein Zoomobjektiv), eine maximale Offenblende von f2.8. Die Naheinstellgrenze wird im kleinen Fenster in Meter angezeigt. Auf der Linken Seite gibt es einen Schiebeschalter um auf die manuelle Fokussierung umzuschalten.

Objektiveigenschaften anhand eines Nikon 24-70 Objektiv erklärt

Es gibt natürlich noch viele weiteren Informationen die aufgedruckt sind, jedoch sind die o.g. Informationen für uns am wichtigsten. Hier können wir erkennen ob diese für unseren Einsatzzweck geeignet sind.

Somit wären wir auch schon bei einem super wichtigen Punkt.

 Welches Objektiv benötige ich für welche Art der Fotografie

Diese Frage können wir beantworten, jedoch möchten wir hier noch einmal darauf hinweisen, dass Regeln gerne auch gebrochen werden können ;-) Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fangen wir mit den ruhigen Motiven an -> Landschaften und Architektur

Hier haben wir natürlich einen Vorteil wenn wir möglichst viel auf unsere Foto bekommen. Dadurch ist eine kleine Brennweite hier von Vorteil. Doch Achtung: Wenn wir unter 20mm Fotografieren können die Linien stürzen. Dies muss unbedingt beachtet werden. Hierdurch kann ein Effekt eintreten welchen wir u.U. nicht auf unserem Foto haben möchten. Dieses Thema wird durch David in unserem Nachtfotografie / Langzeitbelichtungskurs auch behandelt.

Hier ist ein schneller Autofokus nicht so wichtig, dagegen ist ein Bildstabilisator umso mehr wichtig.

Drehen wir den Spieß um -> Sport und Actionfotografie

Bei dieser Art der Fotografie benötigen wir dringend einen schnellen Autofokus. Wenn es schnell geht, muss auch das Objektiv diese Geschwindigkeit mitgehen können. Somit müssen wir hier auf den Autofokus achten und benötigen auch eine Brennweite im Bereich zwischen 50mm bis 600mm. Dies hängt immer von der Sportart und der Entfernung der Action ab. Ein gutes Einsteiger Objektiv ist das Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD. Dieses Objektiv kostet nicht sehr viel, erzielt für den Anfang jedoch schon sehr gute Ergebnisse. Natürlich kann es nicht mit einem Nikon 70-200mm 1:2.8G ED VRII oder dem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM mithalten, jedoch sind diese auch sündhaft teuer und lohnen erst, wenn man diesen Bereich der Fotografie als seinen Fokus definiert hat.

Wir -> Die Portraitfotografie

Bei der Portraitfotografie benötigen wir ein Objektiv ab 50mm bis, naja, nach Geschmack sogar 200mm. Wichtig ist hierbei eine kleine Blendenzahl (1.8 – 2.8) Dies garantiert eine schöne Unschärfe im Hintergrund. Gerne werden hier auch Festbrennweiten benutzt. Diese erzielen meistens eine höhere Schärfe, bedingt durch den Wegfall der „Zoomfunktion“. Zwei gute Klassiker sind 50mm f1.8 von Nikon, Canon oder Sony A-Mount oder das 85mm f1.8 von Nikon oder Canon.

 

Die Miniaturwelt -> Makrofotografie

Bei der Makrofotografie ist ein Abbildungsmaßstab von 1:1 wichtig. Dies bedeutet dass Eure Motiv in de Originalgröße auf der Bildebene abgebildet wird. Somit könnt Ihr wunderschön die Details eines Insekts, alltägliche Gegenstände in ganz neuer Perspektive abbilden. Bei der Makrofotografie empfiehlt es sich fast immer bei statischen Motive ein Stativ zu nutzen. Somit verwackelt Ihr nicht und habt die perfekte Schärfe. Folgende Objektive können wir hier empfehlen: Tamron 90mm f2.8 / Nikon 105mm f2.8 / Canon 100mm f2.8

 

Wir hoffen dass wir Euch einen guten Einblick in die Welt der Objektive geben konnten. Solltet Ihr noch Fragen haben, könnt Ihr diese auch bei unseren Fototreffen loswerden. Die Termine hierzu  posten wir auf unserer Homepage oder auf unserer Facebookseite

Viel Spaß weiterhin

David und Julian